Wir reparieren Ihren Reifenschaden mit unserem Hochtemperatur – Vulkanisationsgerät

Bei uns brauchen Sie nicht immer gleich einen neuen Reifen! Beschädigungen durch Nägel, Schrauben, Glasscherben oder sonstige Gegenstände können fast ausnahmslos mit unserem Vulkanisiergerät wieder behoben werden. Vor allem die Drahtreste aus dem Hopfenanbau (Hopfenspikes) sind bei uns in der Hallertau ein großes Thema. Neben der Kostenersparnis können Sie nach ca. einer Stunde Reparatur auch schon wieder weiterfahren. Oft wird Kunden gesagt, dass man Reifen nicht instandsetzen kann. Die Folge: Man braucht einen neuen Reifen. Sind dann vom Reifen schon ein paar Millimeter vom Profil abgefahren, verlangen ABS und Co, dass beide Reifen auf einer Achse wieder die gleiche Profiltiefe haben. Also 2 neue Reifen müssen her. Hat man ein Allradfahrzeug, werden unter Umständen sogar 4 neue Reifen benötigt. Das geht ins Geld…

Nicht bei uns – wir reparieren Ihren Reifenschaden durch Heißvulkanisation

Zuerst wird die undichte Stelle lokalisiert und der Reifen von der Felge demontiert. Dann wird der  Schadenverursacher entfernt und beurteilt, ob der Schaden noch geflickt werden kann. Diese Beurteilung kann nur bei demontiertem Reifen stattfinden und daher ist jede Reparatur, bei der das Loch nur von außen abgedichtet wird,  laut StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) nicht fachgerecht und damit unzulässig. Der Reifen MUSS zur Reparatur demontiert werden.

Ist eine Reparatur möglich, wird zunächst das Einstichsloch aufgebohrt und somit angerauht. Der Einstichskanal wird mit einem Rohgummi ausgefüllt. Dieser Vorgang ist lebenswichtig, weil ansonsten Wasser auf die Stahleinlagen des Reifens kommt und diese zu rosten beginnen. Bei hohen Geschwindigkeiten halten die abgerosteten Stahllagen der Belastung nicht mehr Stand und der Reifen platzt.

Rund um den Einstiegskanal wird der Reifen von innen angerauht. Diese aufgerauhte Fläche wird mit eine speziellen Lösung bestrichen und ein Reparaturflicken für Heißvulkanisation aufgelegt.

Dann wird der Reifen zwischen zwei Heizkissen eingespannt und je nach Profiltiefe 20-40 Minuten lang erhitzt. Hierbei verläuft das Spezialgummi und dichtet den Reifen wieder zu 100 % ab. Abschließend noch eine Versiegelungsflüssigkeit innen und außen auf die Reparaturstelle und fertig ist die Reifenreparatur. Nur noch den Reifen auf die Felge montieren und das Rad wuchten und schon gehts weiter. Und man hat sich den Kauf eines oder mehrerer Reifen gespart.

Wann ist eine Reparatur eines Reifenschadens nicht mehr möglich?

Befindet sich der Schaden außerhalb der Lauffläche, ist eine Reparatur nicht mehr möglich. Ebenso, wenn der schadenverursachende Gegenstand im Reifeninneren  noch größere Beschädigungen herbeigeführt hat. Wurde mit zu wenig Luftdruck weitergefahren, kommt es aufgrund der starken Walkarbeit an den Reifenflanken zu so hohen Temperaturen, dass sich der Reifen auflöst und sich Gummipulver im Reifen bildet. Dies sieht man natürlich erst, wenn der Reifen demontiert wird. Daher ist dies auch Pflicht vor einer Reifenreparatur. Wurde das Reifendichtmittel, mit dem heutzutage die meisten PKW´s ausgestattet sind, in den defekten Reifen eingefüllt wurde, ist eine Reparatur auch nicht mehr möglich…

Nachteil des Pannenhilfesets

Diese Pannenhilfemittel verändern die chemischen Eigenschaften des Gummis. Eine Reifenreparatur ist aus technischen Gründen dann nicht mehr möglich und auch nicht erlaubt.  Daher vorher gut überlegen, ob man das Mittel einfüllt oder noch eine andere Wahl hat.

Alternativen zum Pannenhilfeset

Sobald es irgendwie möglich ist, raten wir Ihnen, diese Reparaturflüssigkeit nicht einzufüllen. Lassen Sie sich einen Winterreifen oder ein ähnliches Ersatzrad bringen. Oder nutzen Sie Ihre Mobilitätsgarantie oder Ihre ADAC-Mitgliedschaft und lassen Sie Ihr Auto in die Werkstatt schleppen. Dort können wir dann entscheiden, wie man am günstigsten den Schaden wieder behebt. Auf keinen Fall Strecken auch von nur wenigen 100 Metern ohne Luft fahren. Dies zerstört den Reifen innerhalb kürzester Zeit. Somit können wir Ihren Reifenschaden nicht mehr reparieren.

Hopfenspikes erklärt auf Wikipedia

Wer wissen will, woher die Hopfenspikes bei uns in der Hallertau genau kommen, der kann sich hier auf Wikipedia informieren.

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