Marder Teil 3: So schütze ich mein Auto

Marder Auto Hirsch WildenbergIm dritten und letzten Artikel unserer Serie “Marder – Bis(s) zum Morgengrauen” zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Fahrzeug schützen können.

 

Die Marder-Serie im Überblick:

Teil 1: Was für ein Tier

Teil 2: Seine Vorlieben und sein Zerstörungswahn

Teil 3: So schütze ich mein Auto

 

Wie kann ich nun mein Auto verteidigen?

Um einen Marder dauerhaft los zu werden, sind mehrere Schritte notwendig.

Duftmarken entfernen

Sind im Motorraum Spuren eines Marders zu erkennen, muss zuerst die Duftmarke entfernt werden. Macht man das nicht, kommt es zu einem Ping-Pong-Effekt. Jeder Marder setzt eine Duftmarke ins Auto – auch wenn er keinen Schaden anrichtet. Wird das Auto an einem anderen Ort abgestellt, riecht der dort lebende Marder einen „Eindringling“ in sein Revier. Da er seinen Kontrahenten nicht vorfindet, beißt und reißt er die Duftmarken seines Rivalen weg und hinterlässt seine. Kommt das Fahrzeug nun wieder in ein anderes Revier, beginnt das selbe Spiel von vorne. Mit einem Duftmarkenentferner und einer sanften Motorwäsche (Achtung Elektronik) werden die Düfte neutralisiert und der erste Schritt ist getan.

Marder abwehren

Es gibt drei Möglichkeiten der Abwehr:

Duftstoffe: Im Motorraum werden Duftstoffe in Form eines Sprays bzw. einer Duftscheibe angebracht. Nicht jeder Marder reagiert gleich. Ein Großteil wird durch die nach Ihrem natürlichen Feind riechenden Duftstoffe vertrieben. Aber nicht jeder lässt sich dadurch vertreiben. Die Erfolgsquote ist ziemlich hoch.

Ultraschall: Der Ultraschall kann vom Menschen nicht wahrgenommen werden, wirkt jedoch auf den Marder extrem unangenehm, worauf dieser die Flucht ergreift. Da Ultraschall keine Bauteile im Motorraum durchdringen kann, sind mehrere Lautsprecher nötig, damit sich das Tier nicht im „Ultraschallschatten“ aufhalten kann. Darum garantiert nur ein hochwertiges Gerät mit wechselnden Tönen und mehreren Lautsprechern Erfolg.

Hochspannung: Am effektivsten in der Abwehr haben sich Stromschläge nach dem Weidezaunprinzip erwiesen. Mehrere Edelstahl-Hochspannungs-Kontaktplatten im Motorraum verpassen dem Tier harmlose, aber unangenehme Stromschläge. Dieser Schreck bewirkt, dass der Marder nie wieder in dieses Auto geht.

 

Es gibt viele Hausmittelchen zur Abwehr. Die Wirkung von Hundehaaren, Klosteinen usw. konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.

Sehr zu empfehlen sind die Marderabwehrprodukte der Firma STOP&GO.

 

So, das war sie, die dreiteilige Serie über den Marder. Ich hoffe, etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben und wünsche Ihnen und Ihrem Auto eine marderfreie Zeit.

Sie möchten noch ein BISSchen mehr über den Marder wissen? Scheuen Sie sich nicht und schreiben Sie einen Kommentar.

 

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